Unser Familienzentrum ist ein Ort der Begegnung an dem Familien sich wohl fühlen.
Zielgruppen für die Angebote des Familienzentrums sind vor allem Familien mit jüngeren Kindern in Moabit. Bedingt durch die Bevölkerungsstruktur sind insbesondere Familien mit Migrationshintergrund (überwiegend aus der Türkei sowie aus afrikanischen und arabischen Ländern), Familien, die mit geringen finanziellen Mitteln auskommen müssen und Familien, in den einer der Elternteile arbeitslos sind, angesprochen. Außerdem richten sich unsere Angebote besonders an Ein-Eltern-Familien, Familien vor und nach der Geburt eines Kindes und Familien, die Unterstützung im Umgang mit Institutionen und Behörden suchen.
Die Ressourcen der Familien sollen gestärkt werden sowohl im kreativen Bereich als auch z.B. im Bereich der (beruflichen) Entwicklung. Die Schwerpunkte unserer Familienbildungsangebote liegen in dem Bereich Erziehungskompetenz, Gesundheit und Spracherwerb unter Berücksichtigung der bereits in Moabit-Ost vorhanden Familienarbeit. Hier arbeiten wir eng mit unseren Kooperationspartnern zusammen.
Die Vernetzung im Bezirk ist durch die Mitarbeit an mehreren Gremien (z.B. AG §78 der Berliner Familienzentren in Mitte, Quartiersrat, Kita-Netzwerk, Regional-AG) gegeben.
Das Familienzentrum Moabit-Ost stellt vor.
Video über das Familienzentrum Moabit-Ost ℗ Nilgün Akıncı
Träger & Partner
Fokus plus gGmbH
Die Fokus plus gGmbH wurde 2008 als Träger der ergänzenden Förderung und Betreuung in Schulen gegründet.
Seit Juli 2014 hat FOKUS plus gGmbH die Trägerschaft für das Familienzentrum Moabit–Ost in Kooperation übernommen. Gemeinsam mit dem Ev. Klubheim für Berufstätige e.V. entwickeln wir ein Konzept für das Zille–Haus, in dem außer dem Familienzentrum die Kinder- und Jugendfreizeiteinrichtung Zille–Klub und ein Jugendberatungshaus verortet sind.
Weiterhin bietet die Fokus plus gGmbH verschiedene Projekte, z. B. im Bereich der Familienbildung und Frühen Hilfen, an.
Ein wichtiger außerschulischer Partner ist das Freilandmuseum Domäne Dahlem Landgut und Museum. Hier können Kinder und Eltern Natur mit allen Sinnen erfassen und erleben.
Ev. Klubheim e.V.
„Wege bereiten, Wege begleiten“
Das Ev. Klubheim für Berufstätige e.V. ist ein öffentlich anerkannter, freier Träger der Jugendhilfe, der seit 1957 in Berlin-Moabit mit dem „Jugendklub Schlupfwinkel“ in der Jugendarbeit tätig ist. Darüber hinaus ist der Verein in der Schulsozialarbeit, in der Tagesbetreuung von Kindern, sowie in der ambulanten Krisenarbeit und in der Erinnerungsarbeit seit vielen Jahren in Moabit und im Bezirk Mitte aktiv. Ebenfalls in Mitte und in anderen Bezirken von Berlin unterhält der Verein 6 betreute Jugendwohnprojekte mit unterschiedlichen Konzepten für junge Menschen zwischen 14 und 20 Jahren.
Bindungs- und Beziehungsarbeit, sowie das Erlernen sozialer Kompetenzen ist die fachliche Grundlage unserer Konzepte. Darüber hinaus ist uns die Beteiligung der Adressaten an Entscheidungen und Alltagsabläufen, sowie fachlich gute Kooperationen mit anderen freien und öffentlichen Trägern besonders wichtig.
Das Klubheim ist Mitglied im Diakonischen Werk.
Bezirksamt Mitte von Berlin
Seit 1. Januar 2026 ist das Familienzentrum in der Trägerschaft des Bezirksamts Mitte. Davor war das Familienzentrum Moabit-Ost ein Teil des Landesprogramms Berliner Familienzentren.
Das Bezirksamt Mitte stellt außerdem die Räume für das Familienzentrum Moabit Ost im Zillehaus zur Verfügung. Das Haus wurde bis 2023 grundlegend saniert und beherbergt neben dem Familienzentrum den Zilleklub und die Jugendberufsberatung.
Für das Familienzentrum steht ein Bereich mit einem großen Raum mit Vorplatz und ein Büro zur Verfügung. Darüber hinaus können die Küche und die Sanitärräume gemeinsam mit dem Kinderbereich des Zilleklubs genutzt werden. In Absprache mit dem Zilleklub stehen auch die Zilleklubräume außerhalb der Öffnungszeiten des Zilleklubs für die Familien zur Verfügung.
Über die Bundesstiftung Frühe Hilfen fördert das Bezirksamt mehrere Projekte im Bereich Frühe Hilfen und über fallunspezifische Mittel einzelne Projekte entsprechend des aktuellen Bedarfs im Sozialraum.
Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie
Seit 2018 werden über das Landesprogramm „Stadtteilmütter im Familienzentrum“ eine 75% Stelle für eine Stadtteilmutter und Sachmittel finanziert. Die Stadtteilmutter ist in das Team des Familienzentrums integriert und leistet einen wertvollen Beitrag in der Arbeit mit Familien mit Migrationshintergrund.
Kooperationen














